Loading...

Fahrentriesch-Route

Startseite / Toubiz Touren / Fahrentriesch-Route




Orte Waldeck Fahrentriesch-route Fahrendriesch-symbol

Wegbeschreibung

Startpunkt der Tour:

Nationalpark-Eingang „Elsebach“ bei Schmittlotheim

Zielpunkt der Tour:

Nationalpark-Eingang „Elsebach“ bei Schmittlotheim

Orte entlang der Strecke

Kategorie

Wandertour

Länge

8.1km

Zeit

2.5 Std.

Höchster Punkt in m

450

Höhenmeter bergauf

467m

Höhenmeter bergab

300m

Kondition

Schwierigkeit

Erlebnis

Landschaft

Adresse

Nationalpark Kellerwald-Edersee

Laustraße 8

Telefon: +49(0) 5621 75249-0

[email protected]

Akute Hinweise

KML direkt herunterladenMöchten Sie die Datei "KML Fahrentriesch-Route" herunterladen; drücken Sie die rechte Maustaste und wählen 'Ziel speichern unter'.Für die richtige Anzeige der Datei "KML Fahrentriesch-Route" (KML) benötigen Sie das Programm 'Google Earth'. Die aktuelle Version von 'Google Earth' können Sie sich unter folgenden Link kostenlos herunterladen.

Hinauf zum Fahrentriesch weist die Arnikablüte den Weg. Auf Schritt und Tritt begleiten den Wanderer Heidereste, Hutebäume und Hohlwege als Zeugen einer historischen, bäuerlichen Landnutzung. Die alte Kulturlandschaft am Fahrentriesch mit seltenen Borstgrasrasen soll langfristig erhalten werden.

Einst als Waldrodungsinsel Anfang des 14.Jahrhunders entstanden, wurde das Gebiet nur kurze Zeit besiedelt. Zu geringe Erträge führten zur baldigen Aufgabe der Siedlung „Eschebruch“. Da die Häuser abgetragen wurden, konnte die Natur die Wunden schnell mit einer Pflanzendecke verschließen. Die verlassenen Felder verwilderten und wurden von nun an von den Talbauern als Huteweiden (Viehweide) für Schafe und Rinder genutzt. Aus dieser Nutzung heraus entwickelten sich im laufe der Jahrhunderte ausgedehnte Wiesen und Heideflächen. Der Fahrentriesch ist der größte der zahlreichen im Kellerwald vorkommenden Triescher (Huteweiden). Durch die Nutzung haben sich nährstoffarme, saure Magerrasen und Heidegesellschaften herausgebildet.

Wald-Läusekraut und Borstgras lieben die gleichen Bodenverhält- nisse. Beide sind auf mageren, bodensauren feuchten Böden anzutreffen. Dauerhafte Beweidung fördert Borstgrasbestände, da sie vom Weidevieh weniger gern gefressen werden und dadurch gegenüber konkurrenzstärkeren Arten einen Vorteil haben. Früher noch häufig auf derartigen Flächen vorkommend, sind beide Arten heute selten geworden. Besonders das lichthungrige Wald-Läuse- kraut ist darauf angewiesen das Lebensräume wie der Fahrentriesch durch traditionelle Bewirtschaftung erhalten bleiben.
Auch der Wiesenpieper und die Feldlerche benötigen derartige Lebensräume. Besonders der Wiesenpieper legt sein Nest als Bodenbrüter gerne im Schutze eines dichten Altgrasbüschels z.B. des Borstgrases an. Feldlerchennester werden dagegen schon mal ungeschützt in der niedrigen Vegetation in einer von der Lerche ausgescharrten Grube angelegt. Durch die Gefiederzeichnung des brüdenten Vogel verschmilzt das Nest mit seiner Umgebung.

Bitte beachte, dass nach der Aktivierung Daten an den jeweiligen Anbieter übermittelt werden.