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Heimatstube Littfeld

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Adresse

Heimatstube Littfeld

Hagener Straße 428

57223 Kreuztal

Telefon: +49 2732 80976 (Bruno Steuber)

[email protected]

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Geschäftszeiten

Öffnungszeiten nach Vereinbarung. Eintritt frei.

Preise

Eintritt frei.
In der alten Kapellenschule, dem jetzigen "Bürgertreff Kapellenschule", die heute die Heimatstube beherbergt, lehrte um 1730 ein Onkel Jung-Stilling, der Bergmeister Johann Heinrich Jung. In einer Abteilung der Heimatstube finden sich Relikte aus der Grubenzeit wie: Werkzeuge, eine Bergmannsuniform und eine Nachbildung des Grubenkreuzes der Grube Viktoria, sowie eine Mineraliensammlung aus den heimischen Gruben. Von der Geschichte der Littfelder Gruben zeugt eine Sammlung von Fotos und Dokumenten. Eine weitere Abteilung widmet sich der heimischen Landwirtschaft und den verschiedenen dörflichen Handwerken mit diversen Geräten und Werkzeugen der Schreiner, Stellmacher, Schuster und Schmiede.

Littfeld, das Dorf am Fuße von Altenberg und Kindelsberg, ist bereits im Jahre 1344 erstmals urkundlich erwähnt worden. Im Jahr 1461 wurden im Ort 21 Steuerzahler gezählt. Vermutlich war es der intensiv betriebene Bergbau, der im Jahr 1700 die Zahl der Einwohner auf 300 ansteigen ließ - Littfeld war zu dieser Zeit der zweitgrößte Ort im Siegerland. Die Littfelder Gruben Victoria, Silberart und Heinrichsegen gehörten zum Müsener Bergwerksrevier und hatten vom 16. bis 18. Jahrhundert ihre Blütezeit.

Dauerausstellung

Über ein enges Stiegenhaus gelangt man in das Dachgeschoß und zum Glockenturm der Kapellenschule, wo man die 1687 gegossene Glocke sowie das Uhrwerk (1927) der Glockenuhr in Augenschein nehmen kann.

Wichtige Persönlichkeiten

Aus Büchern und Schriften Jung-Stillings (1740-1817) und Adolf Wurmbachs (1891-1968) wurde eine kleine Bibliothek zusammengestellt. Adolf Wurmbach machte als Verfasser von Heimatgedichten und Theaterstücken von sich reden. Er galt im 20. Jahrhundert aber auch als Querdenker und religiöser Pazifist. Der Onkel Jung-Stillings, Johann Heinrich Jung (1711-1786), kam als junger Lehrer nach Littfeld und wohnt dort bis zu seinem Lebensende. Als Oberbergmeister entwickelte und baute die Förder- und Pumpenkünste des Müsener Stahlbergs.

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