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Diemelsee





Der Diemelsee ist bei Wanderern und Wassersportlern gleichermaßen beliebt.




Diemelsee im Herbst.




Rotes Höhenvieh auf der Wiemecke im Diemeltal.




Die Paulinenquelle.




Frühlingshafte Farbenpracht.




Alme Diemel.




Uns präsentiert sich eine Wanderdestination für die ganze Familie.




Wandern öffnet den Geist und die Sinne für Neues.




Picknick oder Einkehr - Möglichkeiten gibt es genug.




Der von Fachwerk geprägte Marktplatz in Brilon.




Es liegen auch viele historische Sehenswürdigkeiten in der Region.




Panorama über Heringhausen.




Die Sperrmauer am Diemelsee.




Das Steinhaus.




Der Tylenturm.




Willingen im Winterkleid.
Große geschlossene Wälder samt ihren Naturschätzen bestimmen das Landschaftsbild im Naturpark Diemelsee. Erst südöstlich des Diemelsees Richtung Korbach tritt der Wald zugunsten des Acker- und Grünlandes zurück. Beim Wandern oder Radfahren macht dieser Wechsel in der Landschaft den ganz besonderen Reiz der Gegend zwischen Hessen (Waldecker Land) und Nordrhein-Westfalen (Sauerland) aus.

Im Sommer üben die klaren Gewässer, insbesondere die Diemel und der Stausee Diemelsee, eine besondere Anziehungskraft auf Wassersportler und Angler aus. Für die Besucher in der kalten Jahreszeit ist Willingen und der Ettelsberg mit seinem breiten Wintersport-Angebot ein wahrer „Hot Spot“.

Hier gelangt Ihr zur Tourenübersicht.

Die beeindruckende Mittelgebirgslandschaft, die zum 1965 gegründeten Naturpark Diemelsee gehört, ist mit dem Waldecker Upland und dem benachbarten Sauerland Teil des Rothaargebirges. Im „Land der 1000 Berge“ zählen der Langenberg und der Hegekopf mit je 843 Metern zu den höchsten Erhebungen der Region.

Im äußersten Nordwesten Hessens gelegen, gehört etwa ein Drittel des 334 Quadratkilometer großen Naturparks zu Nordrhein-Westfalen. Teile der westfälischen Städte Brilon und Marsberg sowie die hessischen Kommunen Willingen, Diemelsee und Korbach bilden den kleinsten Naturpark Hessens.

Viele historische Grenzsteine machen heute noch die Grenze deutlich, die einst Kurköln vom Fürstentum Waldeck trennte. Historisches begegnet uns vielerorts in Form von mittelalterlichen Stadtbildern oder geheimnisvollen Burgruinen wie der Schwalenburg, eine der eindruckvollsten frühgeschichtlichen Befestigungen Mitteleuropas.

Wenn wir im Naturpark unterwegs sind, befinden wir uns oft auf „historischen Straßen“: Die einstige „Weinstraße“ zwischen Frankfurt und Bremen, die „Heidenstraße“ von Köln nach Leipzig, der „Heerweg“ von Marsberg nach Olpe und Siegburg und der „Plackweg“ von
Arnsberg nach Altenbüren waren schon in fränkischer Zeit wichtige Heer- und Handelsstraßen.

Die heutigen Gäste des Naturparks reisen vor allem aus dem nahen Ruhrgebiet, dem Münsterland, dem Kasseler und Frankfurter Raum an. Aber auch im Norden Deutschlands und in den Niederlanden ist der Naturpark ein beliebtes Reise- und Ausflugsziel, das durch seine vielfältigen Möglichkeiten der Erholung lockt.

Die Hauptattraktion: Natur pur

Das Herzstück des Naturparks ist die abwechslungsreiche und weitgehend intakte Natur- und Kulturlandschaft mit ihrem hohen Erholungs- und Freizeitwert. Uns erwartet eine charakteristische Mittelgebirgslandschaft mit bewaldeten Höhenzügen und dazwischen liegenden Tälern.

Stolze neun Naturschutzgebiete im hessischen Gebiet sorgen dafür, dass wertvolle
Lebensräume wie Hochheiden, ein Moorgebiet und ein Schluchtwald für Flora und Fauna erhalten bleiben. Etwa 50 Prozent des Gebietes sind bewaldet.

Eine Besonderheit stellen die Hochheiden dar. Nirgendwo in Hessen sonst findet man diesen Lebensraum. Die prägnante Landschaftsform geht auf die einstige Abholzung des Waldes zurück und eine Jahrhunderte dauernde Nutzung der Heide als Streu für das Vieh.

Im August und September werden wir Zeuge eines besonders sehenswerten Schauspiels, wenn die Besenheide ihre violette Blütenpracht entfaltet. In jedem Jahr ist das Heideblütenfest in Usseln eine Attraktion für Bewohner und Besucher.

Qualitätswanderwege: Uplandsteig & Co.

Auf Schusters Rappen durch die Natur zu streifen, ist ein besonderes Erlebnis. Gut ausgeschilderte Wanderwege führen durch abwechslungsreiche Landschaften, und davon gibt es im Naturpark Diemelsee reichlich. Der Wechsel von Wäldern, grünen Tälern und Bergweiden, in deren Mitte der Diemelsee liegt, begeistert die Wanderer im Naturpark Diemelsee.

Der Naturpark Diemelsee ist ein wahres Eldorado lokaler und mehrere überregionaler Wanderwege. Besondere Highlights sind die Qualitätswanderwege Uplandsteig, Diemelsteig, Briloner Kammweg oder auch der Rothaarsteig. Uplandsteig, Diemelsteig und Briloner Kammweg haben sich mit weiteren Qualitätswanderwegen in NRW zum „Bergwanderpark Sauerland“, einem Pilotprojekt des Deutschen Wanderverbandes, als Qualitäts-Wanderregion zusammengeschlossen.

Schutzhütten, Rastplätze, Liege- und Spielwiesen laden zum Verweilen ein. Zahlreiche Aussichtspunkte wie etwa der Eisenberg oberhalb der Diemeltalsperre, der St. Muffert oberhalb von Heringhausen und der Widdehagen bei Schweinsbühl sowie der Dommelturm zwischen Ottlar und Rattlar gewähren uns einen weiten Blick über das Waldecker Land. Absolut das Höchste und den weitesten Blick ins Sauerland und Waldecker Land hat man jedoch vom Hochheideturm auf dem Ettelsberg, mit 875 Metern Höhe der höchste begehbare Punkt in Nord-Westdeutschland.

Aktive Erholung & Kulturerlebnisse

Im Winter punktet nicht nur der Kernort Willingen mit seinen Langlaufloipen, 22 Skiliften unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade und Liftlängen sowie mehreren DSV-Skischulen und Skiverleihen. Auch in anderen Teilen des Naturparks bereichern Langlaufloipen, Rodelhänge und Winterwanderwege die verschneite Landschaft. Die große Mühlenkopfschanze (Schanzenrekord 152 m) ist durch das hier stattfindende FIS-Weltcup-Springen bekannt. Alles Wissenswerte über Wintersportmöglichkeiten ist bundesländerübergreifend in der „Wintersport-Arena Sauerland“ zusammengefasst.

Mountainbiker aufgepasst: Die Gemeinde Willingen gehört zu den bekanntesten und aktivsten Bike-Regionen in Deutschland. Im Jahr 2009 wurde bereits zum 12. Mal das Willinger Bike-Festival, die größte europäische Mountainbike-Veranstaltung, mit rund 25.000 Besuchern ausgerichtet.

Wassersportler und Erholungssuchende finden mit dem 166 Hektar großen Diemelsee gleichermaßen ihr Ziel. Ob Schwimmen, Segeln, Surfen, Ruder- oder Elektrobootfahren – wir haben die Qual der Wahl. Die Ufer sind für jedermann frei zugänglich. Der Besuch des Strandbades ist frei.

Einer der schönsten und natürlichsten Seen in Hessen lässt auch Anglerherzen höher schlagen: Vor der malerischen Kulisse der Sauerländer Berge angelt es sich besonders schön, außerdem sorgen umfangreiche Besatzmaßnahmen für reiche Fangmöglichkeiten. Vor allem das Raubfischangeln ist am Diemelsee besonders beliebt und praktisch von allen Uferstellen aus möglich. Der Einsatz von E-Motor und Echolot ist erlaubt, Eisangeln bei der erforderlichen Eisdicke möglich. Die kälteren Monate bieten beste Schleppzeiten für Raubfische.

Wem eher nach städtischem Flair zumute ist, sucht sich aus den vielen Einkaufs- und Kulturangeboten in den Hansestädten Korbach, Brilon oder Marsberg das passende aus. Schier unerschöpflich ist das Freizeitangebot für Familien und alle anderen Altersgruppen.

Zu den besonderen Einrichtungen gehören: Lagunen-Erlebnisbad, Eissporthalle, Sommerrodelbahn, Wild-und Freizeitpark, Besucherbergwerke, Kletterhalle, Abenteuer-Golfplatz, Kyrillpfad, Glasgalerie, Brauhaus uvm.


Direkt am Diemelsee liegt Heringhausen, eine Gründung Karls des Großen, dessen Basilika, romanisch wie auch die Kirchen in Rhena und Welleringhausen, zu den Sehenswürdigkeiten im Naturpark gehört. Von dem Kurort und Wintersportplatz Usseln aus (auch hier können wir eine Basilika besichtigen) sind beliebte Ausflugsziele wie der Osterkopf (708 m), die Diemelquelle oder Jägers Weinberg (Naturschutzgebiet) unschwer zu erreichen.

In Marsberg verbinden sich bedeutende Geschichte, eine schöne Landschaft und Moderne auf reizvolle Weise. Berühmt war die Eresburg bei Marsberg als die bekannteste sächsische Volksburg mit ihrem Nationalheiligtum, der Irminsul. Heute zeugen Stiftskirche, Nikolaikirche, Pranger, Rolandsstatue und Reste der Stadtmauer mit ihren Wehrtürmen von der außergewöhnlichen historischen Bedeutung Marsbergs. Im Mittelalter gehörte die Stadt dem mächtigen Handelsbund der Hanse an.

Besonders sehenswert ist auch das im Jahre 980 erstmals urkundlich erwähnte Korbach, dessen mittelalterliches Stadtbild mit doppeltem Stadtmauerring und Türmen noch gut erhalten ist. Die Stadt ist mittlerweile ein bedeutendes Einkaufszentrum und bietet neben einer attraktiven Fußgängerzone viel Historisches.

Brilon, 973 erstmals urkundlich erwähnt, ist eine geschichtsträchtige und traditionsreiche Stadt. Auch heute finden sich noch Spuren der glanzvollen Vergangenheit: schwarz-weißes Fachwerk, stolze Kirchen und historische Brunnen. Daneben ist Brilon ein moderner Tourismus- und aufstrebender Industriestandort. Wanderer wissen Brilon als Ausgangspunkt des 154 km langen Rothaarsteiges zu schätzen.

Auch unterirdisch hat der Naturpark Diemelsee viel zu bieten: Lehrpfade und Bergwerke bieten spannende Einblicke in die Unterwelt und zeigen anschaulich die Methoden der Jahrhunderte dauernden Gold-, Kupfer- und Schiefergewinnung.

Die Entwicklung der Erdgeschichte lässt sich an eindrucksvollen geologischen Sehenswürdigkeiten ablesen. Die Klippe auf dem Martenberg bei Adorf enthält Spuren von weit über 300 Millionen Jahre alten versteinerten Meerestieren und Pflanzen. Die Korbacher Spalte ist eine der weltweit seltenen Fossillagerstätten, in denen man Zeugnisse permzeitlicher Wirbeltiere findet, die über 250 Millionen Jahre alt sind.

Wir freuen uns auf ein Besuch in der Naturparkregion Diemelsee mit ihrem facettenreichen Angebot an geo-, natur- und kulturtouristischen Sehenswürdigkeiten, zahlreichen Wander- und Radwegen, sportlichen Attraktionen sowie Möglichkeiten im Bereich sanfter Tourismus, Erholung und Wellness.

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